L3T 2.0 ist online!

In nur 7 Tagen das L3T-Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien komplett überarbeiten – von Version 1.0 auf 2.0 –, dieses ambitionierte Ziel hatten sich die Herausgebenden Sandra Schön und Martin Ebner gesetzt. Und sie haben es erreicht: Mithilfe von über 250 Mitwirkenden wurden die 50 bereits bestehenden Kapitel aktualisiert, vollständig überarbeitet und ergänzt. Am 28. August 2013 wurde die Neuauflage von L3T mit 59 Kapiteln im Rahmen einer live gestreamten Abschlussveranstaltung an der Technischen Universität Graz vorgestellt und als freie Lernressource online veröffentlicht. Online-Berichte über L3T 2.0 und die begleitenden Camps finden sich bei Yvonne Pöppelbaum und Andrea Brücken.

Fachleute aus der Community und viele weitere engagierte Unterstützende haben ehrenamtlich und teilweise rund um die Uhr für L3T 2.0 gearbeitet. Dr. Martin Ebner von der TU Graz meint dazu: "Als Chef vom Dienst hatte ich einen ebenso bunten wie hochqualifizierten Haufen von Beitragenden zu koordinieren – darunter annähernd 200 Autor/innen und Reviewer/innen, verteilt über den gesamten deutschsprachigen Raum. Wir haben in diesem Umfang einen neuen Weg der Kollaboration beschritten, der bestimmt noch nicht zu Ende ist, denn: Das Themenfeld ist dynamisch, und L3T 3.0 schaut schon ein ganz kleines bisschen um die Ecke."

In Hochschulen und wissenschaftlichen Institutionen in Deutschland und Österreich fanden vom 20. bis 28. August begleitend acht L3T-Camps statt, bei denen die Teilnehmenden vor Ort arbeiten und sich miteinander austauschen konnten. Camp-übergreifend wurde vor allem online gearbeitet und kommuniziert. In einer öffentlichen Dauer-Live-Schaltung konnten sogar Blicke in die Camps geworfen werden.

Bis hin zur öffentlichen Abschlusspräsentation von L3T 2.0 am 28. August wurde geschwitzt, gegrübelt, geschrieben, diskutiert … aber auch viel Spaß gemacht und der Community-Gedanke gefeiert. Dr. Sandra Schön von Salzburg Research meint dazu: "So einen umfangreichen Booksprint hat vor uns noch keiner gewagt. L3T 2.0 war wohl das kräfteraubendste, aber gleichzeitig auch das beeindruckendste Projekt, an dem ich je mitgearbeitet habe. Der Enthusiasmus aller Mitmacherinnen und Mitmacher hat uns überwältigt und durch die langen Tage und Nächte getragen."

Auf knapp 60 Kapitel bringt es nun der neue Band, der kostenfrei und offen online zugänglich ist, auch über Apps. Die L3T-Philosophie steht für die Erstellung und Verbreitung frei zugänglicher und modifizierbarer Ressourcen, Inhalte und Informationen, für Kollaboration, Crowdsourcing und Multimedialität rund um das Thema Lehren und Lernen mit Technologien. Die neue Ausgabe L3T 2.0 erlaubt über die Creative Commons-Lizenz CC-BY-SA Modifizierungen der Texte für einen noch flexibleren Einsatz in der Lehre. Auch eine Printversion des Lehrbuchs wird erhältlich sein.

Über das Projekt wurde während der sieben Arbeitstage in verschiedenen Formen fortlaufend berichtet:

  • Im Projektweblog waren und sind alle Informationen rund um die Aktivitäten zu finden, bis hin zum Bearbeitungsstand der Kapitel.
  • L3T TV berichtete über seinen YouTube Channel vom 20.8. bis 28.8. täglich (außer Samstag und Sonntag) um 9:00 live über den Stand des Projektes.
  • Als mobile Reporterin besuchte Yvonne Pöppelbaum einige der Camps und hat im Projektweblog sowie über Twitter <twitter.com/poeppelbaum> ihre Eindrücke weitergegeben.
  • Zudem haben Blogger wie Andrea Brücken das Projekt begleitet.

Das Projekt L3T 2.0 steht unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO Kommission. Es wird getragen von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H., der Technischen Universität Graz und dem Bildung Innovation Migration Soziale Exzellenz e.V. (BIMS e.V.) und wird ko-finanziert durch das österreichische Förderprogramm "netidee".

Website des Projekts: http://l3t.eu/2.0