
Lucy Luder und der Mord im studiVZ: Literatur 2.0?
Unter Literatur 2.0 stelle ich mir vor: einen Online-Roman, gemeinsam geschrieben von einer Community, angereichert mit Links, Bildern, Filmchen, Kommentar- und Diskussionstools, Blog und Leserforum, Benachrichtigungen per E-Mail über Neueinträge…
Das ist die Lucy Luder-Reihe nicht ganz, aber sie erhebt auch nicht diesen Anspruch. Als Heldin einer jungen Berliner Studierendengeneration hüpft die Detektivin leicht chaotisch aber immer schlagfertig durchs Leben. Sie löst Ihre Fälle mit Hilfe von Wikipedia und weist ihre Gesprächspartner beiläufig auf Links hin: „Hatetepedoppelpunktslashslashstudifauzetpunktde“. Wer leichte, schnelle Unterhaltung mag und sich über intelligente Beobachtungen zum multimedialen und allgemeinen Leben freuen kann, sollte mal reinklicken: www.lucyluder.net
Zum Hintergrund:
Für den ersten Band der Reihe, „Lucy Luder und der Mord im studiVZ“, baute der Autor Oliver Bendel eine Fangruppe im studiVZ auf. Bei über 1000 Mitgliedern, so die Idee, würde das Buch erscheinen. Die Gruppe wurde am 30. Oktober 2007 gegründet und erreichte bereits am 12. Dezember 2007 die festgelegte Marke. Das Buch kam am selben Tag auf www.lucyluder.net als PDF-Dokument unter einer Creative-Commons-Lizenz heraus und kann dort online gelesen oder heruntergeladen werden.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Kurzmitteilung_Lucy_Luder.pdf | 9.27 KB |
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