Integriertes Informationsmanagement und zugehörige Dienstestruktur

 

Integriertes Informationsmanagement und zugehörige Dienstestruktur

Prof. Dr. Wilfried Juling, Universität Karlsruhe

Zur Umsetzung eines integrierten Informationsmanagements ist ein umfassender Paradigmenwechsel vorzunehmen, der sich sowohl auf die Organisation als auch auf die technische Infrastruktur auswirkt. Im ersten Schritt sind die notwendigen Organisationsstrukturen und Entscheidungsgremien als Voraussetzungen für die Implementierung eines integrierten Dienstleistungssystems einzurichten. Auf dieser Grundlage wird eine technische und organisatorische Infrastruktur geschaffen, die basierend auf einer integrierten Service orientierten Architektur die Möglichkeit eröffnet, Dienstleistungen von Systemen und Einrichtungen in einen Gesamtkontext zu integrieren und anzubieten.

Die Prozesse und deren Unterstützung durch IT-Dienste an den Hochschulen sind heute durch zwei wesentliche Merkmale gekennzeichnet. Auf der einen Seite gibt es Teilbereiche, die sehr effizient arbeiten und auf ihre Bedürfnisse angepasste Lösungen haben, auf der anderen Seite bestehen in den bereichsübergreifenden Prozessen hohe Defizite und Medienbrüche. Auf Grund des Strukturwandels an den Hochschulen erfahren die übergreifenden Prozesse und deren Effizienz eine immer größere Bedeutung. Als Folge dieser Entwicklung müssen sich die Hochschulen ein umfassendes integriertes Informationsmanagement zum Ziel setzen.

Zur Realisierung einer daraus resultierenden integrierten, ubiquitären Service-, Informations- und Wissensquelle für Forschung, Lehre, Studium, Weiterbildung und Verwaltung lassen sich die folgenden beiden Schwerpunkte identifizieren:

  • Effiziente organisatorische Koordinierungs-, Kompetenz- und Servicestrukturen
  • Leistungsfähige, integrierte Service orientierte Informationsinfrastrukturen
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