...auf der Datenautobahn nach Bologna

 

...auf der Datenautobahn nach Bologna

Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) ist eine Verbundeinrichtung aller bayerischer Universitäten und Fachhochschulen. Mit diesem kooperativen Ansatz ist es gelungen, die Aktivitäten im Bereich der virtuellen Lehrangebote zu bündeln und mit der gewählten Institutionsform Synergien für die Hochschulen konsequent zu nutzen.

Die Konzeption der vhb, exzellente Lehrangebote bayerischer Hochschulen mit der erforderlichen tutoriellen Betreuung über das Internet landesweit anzubieten, ermöglicht Studierenden der bayerischen Hochschulen einen Teil ihres Studiums zeitlich und örtlich flexibler gestalten; sie erwerben zugleich die zunehmend gefragte Schlüsselqualifikation der E-Learning-Competence. Ferner helfen die hochschulübergreifend nutzbaren Kurse der vhb den Hochschulen bei der Betreuung einer wachsenden Zahl von Studierenden. Netzgestützte und tutoriell betreute Kurse können gerade in Standard- und Massenfächern die Hochschulen spürbar entlasten. Diese Entlastung betrifft nicht nur die Raumkapazitäten, sondern vor allem die personellen Möglichkeiten: Hochschullehrer und ihre Hochschulen gewinnen Zeit, um sich in der Lehre auf solche Themen zu konzentrieren, mit denen sie ihr Profil schärfen können. Zugleich kann durch den Einsatz von Tutoren die Betreuungsqualität für die Studierenden entscheidend verbessert werden.

Die Entlastung der Hochschulen ist dabei nicht nur in Fächern möglich ist, in denen es um große Teilnehmerzahlen geht. Die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge zwingt in vielen Fällen zur Kooperation mehrerer Hochschulen. Dies kann nur dann gelingen, wenn ein Teil des Curriculums netzgestützt angeboten wird, da nicht alle Kurse an sämtlichen beteiligten Hochschulen in Präsenz durchgeführt werden können.

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