Die Wissenschaftsgalaxis: Wie sollte die zukünftige wissenschaftliche Informationsversorgung aussehen?

 

Die Wissenschaftsgalaxis: Wie sollte die zukünftige wissenschaftliche Informationsversorgung aussehen?

Wissenschaftler sind an qualitativ hochwertiger Information interessiert, selten an Informationsversorgung selbst. Es ist ihnen in Fragen der Organisation meistens egal, von welchem Versorger die Informationen kommen. Sie wollen einfach nur alles, was sie brauchen, jederzeit, überall, sofort und möglichst kostenlos haben. Im Prinzip ist das möglich. Seit mindestens zehn Jahren werden so gut wie alle wissenschaftlichen Dokumente elektronisch erstellt. Eigentlich bräuchte man diese nur ins Internet zu stellen, und damit wäre alles verfügbar. Irgendwie funktioniert diese einfache Idee nicht so richtig, obwohl viele Anstrengungen von den verschiedensten Einrichtungen und Individuen unternommen werden, z. B. durch Open Access Bemühungen. Was sind die Gründe dafür? Die Fortschritte beim schnellen Zugriff auf Information im Internet sind atemberaubend (siehe Google), dennoch ist der zielgerichtete Zugriff auf wissenschaftlich relevante Information weiterhin nur oberflächlich vorhanden. Die Hindernisse sind vielfältiger Natur: Bequemlichkeit und Unwissen der Autoren, Gewohnheiten der Nutzer und Informationsvermittler, Barrieren durch Copyrights, Verlagsstrategien, Eitelkeiten. Der Referent ist einer von denen, die sich für Open Access etc. engagieren, und wird in diesem Vortrag über einige seiner Erfahrungen berichten und skizzieren, wie er sich die zukünftige wissenschaftliche Informationsversorgung vorstellt.

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