
AGORA. e-Plattform für die Hamburger Geisteswissenschaften
Seit gut zwei Jahren nutzen die Geisteswissenschaften an der Universität Hamburg eine eigene elektronische Plattform, AGORA, und das überaus erfolgreich: Wie das eLearning-Barometer der Universität vermeldet, hat sich der Anteil der von AGORA unterstützten Lehrveranstaltungen an der Fakultät für Geisteswissenschaften seit dem Sommersemester 2007 vervierfacht.
Wie vergleichbare Angebote anderer Fakultäten basiert AGORA auf der Hamburger Community-Software CommSy. Das Herzstück der Plattform bilden zugangsgeschützte Projekträume, in denen Teilnehmer gemeinsam arbeiten und Materialien austauschen können.
Um den Blended-Learning- und eScience-Szenarien der Hamburger Geisteswissenschaften gerecht zu werden, wurde CommSy im Rahmen des AGORA-Projekts beständig weiterentwickelt. So haben Projektmitarbeiter die englische Sprachfassung der Software komplett überarbeitet. Dank AGORA unterstützt die Plattform außerdem den universellen Zeichensatz UTF-8; auf dieser Grundlage können Nutzende auf AGORA auch in Sprachen wie Koreanisch, Japanisch oder Hebräisch kommunizieren. Eine weitere Entwicklung ist bereits in Planung: Mit Voyeur und CATMA sollen zwei neuartige Tools als AGORA-Plugin angeboten werden, mit denen die Nutzer digitale Texte auszeichnen und textwissenschaftlich analysieren können.
Ein besonderes Augenmerk legen die Projektmitarbeiter auf die gute Integration solcher Weiterentwicklungen in die Plattform. Das Ziel von AGORA ist die optimale Unterstützung für Forschung und Lehre, und die wird nicht in erster Linie durch Funktionsvielfalt, sondern durch eine einfache Bedienbarkeit gewährleistet. Falls es doch mal hakt, steht ein Support-Team mit technisch versierten Geisteswissenschaftlern bereit.
Seit dem 1. Juli 2009 gibt es zudem mit Dipl.-Päd. Kirsten Kock ein eLearning-Büro an der Fakultät für Geisteswissenschaften. Frau Kock berät in enger Zusammenarbeit mit dem AGORA-Team und dem Zentralen eLearning-Büro der Universität Hamburg alle Lehrenden und Studierenden rund um den Einsatz von eLearning in der Lehre.
Eine kleine Bewährungsprobe wird das Support-Team in den kommenden Wochen zu bestehen haben, denn zum Wintersemester 2009/10 wird AGORA auf ein neues Design umgestellt. Mit der neuen Version soll AGORA noch benutzerfreundlicher werden, für erfahrene Nutzer mag es jedoch ungewohnte Neuheiten bergen, so werden viele Aktionen nicht mehr durch Schrift, sondern durch Icons symbolisiert. Aus diesem Anlass bietet AGORA vier Workshops in der ersten Oktoberhälfte 2009 an:
Die Konzeption von AGORA stützt sich auf Erfahrungen mit den Plattformen e-Port/NarrPort (eScience) und Gst.Litwiss (Blended Learning), deren Entwicklung im Rahmen des Hamburger Sonderprogramms „eLearning und Multimedia in der Hochschullehre“ gefördert wurde. Die AGORA-Weiterentwicklung wurde vom Regionalen Rechenzentrum und von den Fachbereichen Sprache, Literatur, Medien der Universität Hamburg unterstützt.
Kontakt
AGORA. e-Plattform für die Hamburger Geisteswissenschaften Universität Hamburg
c/o Institut für Germanistik II
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg
agora[a]uni-hamburg.de
Sprechstunden: Di 11-13, Do 13-15 Uhr
Phil-Turm, Raum 407
Tel. +49 (0)40 / 42838-4813
eLearning-Büro Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften
Phil-Turm, Raum 1212
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg
kirsten.kock[at]uni-hamburg.de
Sprechstunden: Mo 9-11, Mi 14-16 h
Tel. +49 (0)40 42838-3971